Trotz hoher Pro-Kopf-Verbräuche ist eine vorausschauende regionale Wasserplanung vielerorts unzureichend. Die private Liegenschaftsentwässerung ist ein Teil der Herausforderung. Man soll sein Haus auf ein gutes Fundament bauen, das steht schon in der Bergpredigt geschrieben. Und heute gehören solide Abwasser-Grundleitungen auch zum Sockel jeder Liegenschaft.
Das eidgenössische Gewässerschutzgesetz (GSchG) postuliert in Art. 6 Abs. 1 folgendes: «Es ist untersagt, Stoffe, die Wasser verunreinigen können, mittelbar oder unmittelbar in ein Gewässer einzubringen oder sie versickern zu lassen». Dieser Passus ist in der Schweizer Bau-Norm SN 592 000, Kap. 2.2.1.2 konkretisiert: «Die gesamte Abwasseranlage muss über ihre gesamte Nutzungsdauer dicht sein, um die Anforderungen des Gewässerschutzes zu erfüllen». Beim Hausbau zeigt sich jedoch oft: Die Liegenschaftsentwässerung macht einen eher unbedeutenden Teil der Baukosten aus. Für Kücheneinrichtung, Badezimmer, Bodenbeläge usw. ist das Budget gerne mal etwas grosszügiger. Für die Einhaltung energetischer Vorschriften ist man auch eher bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen bzw. die Einhaltung der Vorschriften ist verhältnismässig einfach zu überprüfen.
Sparen an der Kanalisation
Bei der Liegenschaftsentwässerung wird oft das günstigste Material eingebaut – schliesslich sind die Leitungen nicht sichtbar. Folgekosten werden dabei häufig zu wenig berücksichtigt. Hinzu kommt, dass die Aufsichtsbehörden von Gemeinden und Kantonen die Einhaltung der Gewässerschutzauflagen heute meist nur ungenügend kontrollieren. Durch den zunehmenden Kostendruck beim Bauen muss zudem immer mehr gespart werden – und leider oft an Orten, wo es die Bauherrschaft nicht merkt oder wissen kann.
Bei der Kanalisation sollte auf gesteckte Schmutzwasserleitungen verzichtet werden. Auf der Baustelle weiss oft niemand im Detail, was für ein Abwasserrohr eingebaut wurde – manchmal ist die Rohrqualität auch visuell nicht erkennbar. Fakt ist: Die meisten Leitungsschäden werden später im Bereich der Steckmuffen festgestellt. Die Sanierungskosten sind dann meistens hoch.
Die beste Strategie für die Bauherrschaft
Es lohnt sich beim Rohrmaterial und bei der Rohrbettung auf hohe Lebensdauer und beständiges Material zu achten. Vorfabrizierte Polyethylen-Entwässerungssysteme (PE 100) mit kraftschlüssigen Verbindungen mittels Spiegelschweissung und Elektromuffen (keine Gummidichtungen) sind die beste Wahl. Durch die Vorgaben des Sanitärplaners gibt es auf der Baustelle auch keine Überraschungen mit dem Sanitärinstallateur und die Anschlüsse passen genau. Abwassersysteme sollten nicht nur korrekt geplant und gebaut werden, sie sollten im Nachhinein auch richtig betrieben und angemessen gewartet werden. Besonders in Gewässerschutzzonen sind regelmässige Dichtheitsprüfungen vorgeschrieben.
Weniger Unterhalt nötig
Hausbesitzer und Stockwerkseigentümerinnen denken in der Regel gewissenhaft an die Wartung ihrer Liegenschaft: Die Fenster, der Kühlschrank und der Tumbler werden regelmässig gereinigt. Auch Abwasseranlagen brauchen eine fachkundige Wartung. Im Unterhalt sind die schwarzen Polyethylen-Rohre am günstigsten, weil sie sich optimal spülen lassen. Wer seine Abwasseranlagen regelmässig kontrolliert und reinigt, trägt zudem viel dazu bei, dass Leitungsverstopfungen die Ausnahme bleiben.
Die ASA-Service AG in St. Gallen ist seit 30 Jahren in der Nordostschweiz ein führender Betrieb im Bereich Abwasser- und Umwelttechnik. Sie produziert, reinigt, kontrolliert und repariert Leitungen der Liegenschaftsentwässerung.
ASA-Service AG
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